#1 – Wissensvermittlung ist nicht alles….

Nach einem Gedankenaustausch im philosophischen Gespräch erarbeitete die Arbeitrgruppe 1 aus den Impulsfragen untenstehende Thesen.

  • Welches Menschenbild herrscht in unseren Schulen vor?
  • Bieten wir ein Umfeld, in dem sich junge Menschen zu freien und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten, zu souveränen Bürgern entwickeln können?
  • Vermitteln wir die Inhalte und Erfahrungen, die Menschen benötigen, um ein gelingendes und glückliches Leben zu führen?
  • Wie kann bei jungen Menschen die Heranbildung von „Herzensqualitäten“ gefördert werden, Facetten einer inneren Ethik wie Wahrhaftigkeit, Mut, Willenskraft, Selbstachtung, Verantwortungsgefühl, Integrität, Offenheit, Mitgefühl, Toleranz, Wertschätzung.

Gedanken aus der Gruppe:

Was ist uns wichtig?

  • Dreiklang Eltern-Schüler-Lehrer ist wichtig
  • Frage: In die Schule gehört doch noch was anderes… Das Herz in der Mitte..
  • Auch mit Inklusion: Peergrouperfahrung
  • Wir Erwachsene nehmen uns zu wichtig
  • Betrachten und Verstehen wir Bildung „normativ“ / gesellschaftlich falsch?
  • Wie kann die Herzensbildung gefördert werden?
  • Vorbild und Orientierung
  • Angst! Überall herrscht Angst!
  • Notengebung – vermittelt das Gefühl, nichts zu können, Angst
  • Miteinander – Beziehung – Herzensbildung / Herzenergie

Was bedeutet Herzensbildung?

  • Wo ist meine Herzensbildung? – Tut das dann den Kindern gut?
  • Bei uns Erwachsenen anfangen
  • Herzenergie ACHTEN
  • Energie ist eine Triebfeder, missachten wir sie immer wieder?
  • Woher kommen die Fragen?
  • Eigenständiges Denken
  • Herzensbildung – Wie kann sie erreicht werden? Wieder Bildung?
  • Angst – Miteinander Projekte gestalten – sich kennen lernen – Abstimmung, Kommunikation – Mut – Toleranz – Offenheit – Beachtung – Wertschätzung – Anerkennung
  • Werte – was verstehen wir darunter?
  • Wir Erwachsene sind IMMER Vorbilder – Bewusstsein darüber!
  • Wertevermittlung
  • Verstehen statt Be-urteilen, Be-werten
  • Zusammenhang Angst – Wissen, was die Kinder brauchen (Lebensfähigkeit)
  • Wir setzen eine Messlatte und haben den defizitären Blick
  • Stärkenorientierter Blick würde die Noten aushebeln…
  • Rückmeldungen sollten sich auf Stärken und Fähigkeiten ausrichten
  • Welches Bewusstsein bringen wir mit?
  • Achtsam sehen, was da ist
  • wertschätzendes und ehrliches Feedback „Ich möchte dir spiegeln, was ich bei dir sehe“
  • „Ich freu mich über das…. was du tust“
  • Ermutigung
  • Was meint Lernen wirklich? Passt eine Bewertung dazu?
  • Kind hat Gehen gelernt – bewerten wir das?
  • Müssen Kinder leisten? Kinder dürfen lernen!

Zusammenfassung durch Moderatorin

  • Kinder dürfen lernen, sie müssen nicht leisten
  • Zulassen statt einschränkten
  • Jeder Mensch ist auf seine Weise wertvoll und hat die gleiche Würde. Es nutzt nichts das Lernen zu bewerten, es ist wichtig, jedem Lernenden helfen, den Sinn zu finden und sie darin zu unterstützen.
  • Kindern und Lehrern Räume und Möglichkeiten geben, ihre Stärken zu entfalten.
  • Jedes Kind nach seinen Fähigkeiten fördern mit Freiräumen und Rückzugsräumen. Räumlichkeiten verändern…
  • Jedes Kind hat das Recht auf seine Entwicklung und die Entwicklung seiner Fähigkeiten.
  • Alles hängt zusammen. Ich – Du – Wir. Sich gemeinsam auf den Weg machen.
  • Kinder – Lehrer und Eltern brauchen gemeinsamen Einfluss beim Lernen.
  • Bewusstes Wahrnehmen von dem, was da ist – Kinder ermutigen zu sich selbst.
  • Den Blick auf die Entwicklung des Kindes und ihm die Freiheit geben, sich zu entwickeln. Achtung vor Fähigkeiten und Bedürfnissen
  • Bewusstsein über das Vorbild und Vorleben von Werten und die Reflexion über sich selbst.
  • Wertschätzendes und ehrliches Feedback fördert Beziehung und macht Mut.
  • Architektur überdenken und frei planen. Räume prägen das Schulleben.
  • Lernen braucht Beziehung.

 

Die Thesen werden noch redaktionell überarbeitet und mit den Thesen der anderen Arbeitsgruppen abgeglichen.

These 1:

Kinder erfahren Sinn im Lernen und bekommen ermutigende und wertschätzende Rückmeldung.

 

 

These 2:

Mitbeteiligung von Schülern im Schulsystem.

 

These 3:

Geschützte Räume für Schüler und Lehrer, in denen sie sich wohlfühlen und begegnen können.