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Impulse von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern – Ergebnisse

#5 – Impulse von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern

Aus folgenden Impulsfragen wurden untenstehende Thesen erarbeitet

  • An der Schule von heute leiden insbesondere SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen. Trotz jahrzehntelanger Debatten über Reformen hat sich wenig ändert!
  • Laut Umfragen ist jeder Zweite in Deutschland unzufrieden mit dem Schulsystem.
  • Berichte über SchülerInnen, die in die Totalverweigerung gehen, den Schulalltag als frustrierend, langweilig und entmündigend empfinden, häufen sich.
  • Jeder zwanzigste Gymnasiast leidet unter Burnout-Syndromen.
  • Engagierte LehrerInnen gehen vorzeitig in den Ruhestand, immer mehr Eltern machen sorgen sich um ihre Kinder, die in der Schule nicht mehr mitkommen.
  • Wie erleben SchülerInnen die Schule?
  • Was brauchen LehrerInnen um ihren Beruf mit Freude zu leben?

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Orientierung an gelingenden Beispielen – Ergebnisse

#4 – Orientierung an gelingenden Beispielen

Aus folgenden Impulsfragen wurden untenstehende Thesen erarbeitet:

  • Was können wir lernen aus bestehenden Schulen, die sich vom bisherigen „Trichter-Lernen“ emanzipiert haben?
  • Was ist im Ausland beispielhaft?
  • Wie können Erfolgsstorys angepasst und umgesetzt werden?
  • Was zeigen uns Alternativkonzepte wie: Waldorf, Montessori, Evangelische Schule Berlin Zentrum, Schetenin, Laising, w@lz, Sudbury, usw.?

AG 4 - Thesen 1

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Eine Schule für die Zukunft – Ergebnisse

#3 – Eine Schule für die Zukunft

Aus folgenden Impulsfragen wurden untenstehende Thesen erarbeitet:

  • Wie reagiert Schule auf die sich rasch ändernde Gesellschaft?
  • Wo sind die neuen Ideen, die überholte Lernkulturen und -strukturen weiterentwickeln?
  • Können wir mit einer Schule, die sich an den Lerninhalten und -methoden aus dem 19. und 20. Jahrhundert orientiert, wirklich die Herausforderungen der modernen Wissensgesellschaft meistern?
  • Welche Lernformen braucht die Zukunft?
  • Wie können Kinder zu kreativ denkenden jungen Menschen heranwachsen?

AG 3 Thesen 2

AG3 Thesen 3

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Lust auf Leben und Lernen – Ergebnisse

#2 – Lust auf Leben und Lernen

Aus folgenden Impulsfragen wurden untenstehende Thesen erarbeitet:

  • Wie lassen sich die Erkenntnisse der Wissenschaften in gute und fördernde Lernbedingungen umsetzen?
  • Was ist effektiver, bringt mehr Lernerfolg?
  • Leistungsdruck oder Begeisterung und Neugierde?
  • Wie kann Schule „sinnlicher“, wie Wissen erfahrbarer werden?
  • Warum ignorieren unsere Schulen immer noch so viele Erkenntnisse der Forschung? Ist unsere Bildungsbürokratie zu schwerfällig?
  • Was würde sie flexibler machen?

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Wissensvermittlung ist nicht alles – Ergebnisse

#1 – Wissensvermittlung ist nicht alles….

Nach einem Gedankenaustausch im philosophischen Gespräch erarbeitete die Arbeitrgruppe 1 aus den Impulsfragen untenstehende Thesen.

  • Welches Menschenbild herrscht in unseren Schulen vor?
  • Bieten wir ein Umfeld, in dem sich junge Menschen zu freien und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten, zu souveränen Bürgern entwickeln können?
  • Vermitteln wir die Inhalte und Erfahrungen, die Menschen benötigen, um ein gelingendes und glückliches Leben zu führen?
  • Wie kann bei jungen Menschen die Heranbildung von „Herzensqualitäten“ gefördert werden, Facetten einer inneren Ethik wie Wahrhaftigkeit, Mut, Willenskraft, Selbstachtung, Verantwortungsgefühl, Integrität, Offenheit, Mitgefühl, Toleranz, Wertschätzung.

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Plenum 1 – Aufzeichnung

Aufzeichnung der ersten Runde

 

Für alle, die nicht selbst dabei sein konnten, wurde das Plenum 1 gestreamt. Hier ist die Aufzeichnung zum nachsehen:

Rückblick auf das Plenum 1

Wir starten mit dem Plenum 1 – die Sprecher stellen Ihre Leitmotive vor…

 

Nach langer, engagierter, intensiver Planung geht es endlich los…. Wir Organisatoren waren sehr gespannt, wie viele Menschen sich von uns inspirieren lassen zu kommen und was gemeinsam erarbeitet werden wird.

Ein kurzer Rückblik in Bildern:

Plenum 1 - Die Sprecher

Unsere Sprecher im Plenum 1: v.l. Thomas Sattelberger, Franz Hütter, Hannah Imhoff, Moderatorien Jeanne Turczynski, Elfie Schloter und Margret Rasfeld

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Montessori-Landesverband Bayern

Montessori-Landesverband Bayern e.V.

Sudbury Schule Ammersee

Sudbury Schule Ammersee

… denn du bist einzigartig.

Sudbury Schule Ammersee – Demokratie und selbstbestimmtes Lernen

 

“Eine freie-demokratische Schule ist zuallererst ein Ort, an dem Kinder sich gut aufgehoben und frei fühlen.”

 – Schülerin, Sudbury School, Jerusalem –

 

Die Sudbury Schule Ammersee ist eine freie-demokratische Schule, die nach dem sogenannten Sudbury-Modell arbeitet. Sie orientiert sich am Konzept der Sudbury Valley School, die 1968 in Framingham (Massachusetts) gegründet wurde.

Weltweit gibt es inzwischen ca. 50 Schulen, die sich an das Schulmodell anlehen, u.a. Schulen in den USA, Australien, Brasilien, Kanada, Israel, Japan, Holland, Deutschland, Belgien, Schweiz, Frankreich, Polen und Dänemark.

An der Sudbury Schule Ammersee sind wir überzeugt, dass Kinder und Jugendliche am effektivsten lernen, wenn sie über ihr Lernen vollständig selbst bestimmen können. Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie wollen lernen und die Welt, in der sie leben, begreifen und sich in ihr zurechtfinden. Freudebringendes Lernen braucht ein Umfeld, in welchem der Mensch frei von Angst und Druck seinen eigenen Interessen folgen kann, seine eigenen Wege geht, Erfahrungen sammelt, Fehler machen darf und dabei aus ihnen lernt.

Neben der freien Selbstentfaltung werden den Schülern Mitbestimmungsrechte zugestanden. An unserer Schule finden Schulversammlungen statt, in denen alle Mitglieder der Gemeinschaft gleiches Stimmrecht haben, unabhängig von Alter und Position. Mitarbeiter und Schüler entscheiden gemeinsam über alle schulrelevanten Belange, z.B. Schulregeln, Projekte, Personal- und Haushaltsfragen.

Die Sudbury Schule Ammersee ermöglicht den Schülern, ihre Persönlichkeit, ihre Talente und Begabungen frei zu entfalten und die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Das gleichberechtigte Miteinander fördert Toleranz und Aufgeschlossenheit und ermutigt junge Menschen, sich aktiv an demokratischen Prozessen zu beteiligen. Demokratie ist kein Unterrichtsfach, sondern täglich gelebte Praxis.

 

Sudbury Schule Ammersee – der aktuelle Stand

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat die Beschwerde der Sudbury Schule Ammersee Mitte Januar abgelehnt. Es ging dabei um die vorläufige Weitergenehmigung der Sudbury Schule Ammersee bis zum Hauptsacheverfahren.

Das heißt, dass die Schule vorläufig weiter geschlossen bleiben muss. Nach wie vor steht allerdings das Hauptsacheverfahren aus. Einen Termin gibt es noch nicht. Bislang wurde lediglich in einem Eilverfahren aufgrund der Aktenlage, ohne persönliche Anhörung geprüft.

Für die Schulgemeinschaft ist die Entscheidung des VGH ein großer Dämpfer! Vielen Schülern, die auf der Sudbury Schule Ammersee glücklich waren, geht es zurzeit richtig schlecht. Sie hatten an der Sudbury Schule einen Ort gefunden, an dem sie sich sicher und wohl fühlten und an dem sie sich mit all ihren Talenten entfalten konnten. Manche Schüler haben dies zum ersten Mal erlebt.

Die Entscheidung, die Schule nach nur zwei Jahren zu schließen, ist für die Schulgemeinschaft nach wie vor nicht nachvollziehbar. Die Schule, die am Aufblühen war, hat damit nicht einmal eine faire Chance bekommen. Die Schließung hat bereits großen Schaden angerichtet!

Gleichwohl wird die Schulgemeinschaft weitermachen und sich für ihre Schule engagieren. Es hat neun Jahre gedauert, bis die Sudbury Schule Ammersee die Genehmigung bekommen hat – an Aufgeben denkt auch jetzt niemand.

Derzeit prüfen die Verantwortlichen, welche weiteren Rechtsmittel möglich sind und welche anderen Wege (politisch, Öffentlichkeit, Vernetzung) zum Ziel führen könnten.

Nach wie vor treffen sich die Schüler und Mitarbeiter an drei Nachmittagen der Woche in ihrer Schule. Auch, wenn damit aktuell die Schulpflicht nicht erfüllt wird und dies private Veranstaltungen sind, ist es für alle unglaublich wertvoll, weiterhin regelmäßig zusammenzukommen.

Für viele Schüler ist ganz klar, dass sie, sobald die Schule wieder eröffnet, wieder da sind, manche haben dies ihren größten Wunsch genannt.

Was der Schulgemeinschaft unglaublich hilft, ist die vielfältige Unterstützung von allen Seiten. Unterstützer aus Ludenhausen, Deutschland und der ganzen Welt haben sich solidarisch erklärt, Aktionen für die Sudbury Schule Ammersee gestartet, geschrieben und gespendet und deutlich gezeigt, dass sie an die Schule glauben. Nach wie vor reißt die Unterstützung nicht ab, weiterhin gehen Protestnoten raus, erreichen die Schule Spenden und vielfältige weitere Unterstützung.

All dies gibt Mut und Zuversicht. Zu wissen, dass so viele Menschen an der Seite der Schulgemeinschaft sind, stärkt ihr den Rücken! Und nur mithilfe der Spenden konnte sie in den letzten Monaten ihr Überleben sichern.

Auch weiterhin ist die Sudbury Schule Ammersee auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um Miete, Anwaltskosten und monatliche Verpflichtungen zahlen zu können und eine möglichst schnelle Wiedereröffnung der Sudbury Schule Ammersee finanziell stemmen zu können.

Ein starker Zusammenhalt und Unterstützung sind für die Schule jetzt wichtiger denn je!

 

http://sudbury-schule-ammersee.de

 

Waldorf Bayern

Waldorf-Bayern

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